Boxen

Die wahrscheinlich bekannteste Kampfsportart ist das Boxen. Da die ersten Faustkämpfe, welche zur Unterhaltung dienten, nachgewiesen bereits 3000 v. Chr. in Ägypten stattfanden, gilt das Boxen auch als eine der ältesten Wettkampfarten der Menschheit. Die Popularität des Faustkampfs ist bis heute ungebrochen.

Boxen © Christoph Hähnel - Fotolia.com

Boxen © Christoph Hähnel – Fotolia.com

Immer mehr Menschen schließen sich dem Boxsport an. Nicht zuletzt auch wegen den positiven Auswirkungen des Trainings auf den gesamten Körper.

Das Training

Boxen ist ein Workout für den ganzen Körper. Man verbessert während des Trainings Ausdauer, Kraft, Beweglichkeit, Konzentration und Selbstbewusstsein. Zum besseren Verständnis betrachten wir die einzelnen Bereiche nun einmal im Detail:

  • Ausdauer: Ein guter Boxer befindet sich immer in Bewegung. Dadurch erhält er die Möglichkeit, den Attacken seines Gegners gekonnt auszuweichen und im richtigen Moment blitzschnell zuzuschlagen. Da dann der gesamte Körper in Bewegung ist, kommt der Kreislauf auf Touren und die allgemeine Ausdauer verbessert sich.
  • Kraft: Beim Boxen wird die komplette Körpermuskulatur beansprucht. Für einen kräftigen Schlag ist nicht nur die Armmuskulatur verantwortlich – auch Brust- und Schultermuskeln tragen gehörig viel dazu bei. Für das blitzschnelle Ausweichen sind außerdem die Muskeln des Rückens von enormer Bedeutung. Und sind die Beine nicht gut durchtrainiert, kommt ein Boxer im wahrsten Sinne des Wortes nicht gerade weit.
  • Beweglichkeit: Ein stocksteifer Boxer wird relativ zügig am Ringboden schnuppern dürfen. Beweglichkeit ist beim Boxen von sehr großer Bedeutung. Durch kontinuierliches Training wird auch selbige stark verbessert.
  • Konzentration: Das ständige Fokussieren des Gegners, das Aufnehmen jeder kleinsten Aktion ist äußerst wichtig im Ring. Nur dadurch ist es möglich, adäquat und schnell zu reagieren.
  • Selbstbewusstsein: Das Auseinandersetzen mit den Kräften und Fähigkeiten der eigenen Person führt schnell zu wachsendem Selbstbewusstsein. Erkennt man sein eigenes Potential, vertraut man eher sich selbst und mutet sich mehr zu. Der psychologische Aspekt ist auch beim Boxen definitiv nicht außer Acht zu lassen.

Ein weiterer positiver Aspekt des Trainings ist der hohe Kalorienverbrauch. Ein durchschnittlicher Hobbysportler mit einem Gewicht von 75 kg verbrennt in einer Stunde rund 600 kcal.

Das kostet der Boxsport

Ein weiterer großer Vorteil des Boxens ist, dass sich der finanzielle Aufwand zum erfolgreichen Durchführen des Sports in Grenzen hält. Gute Boxhandschuhe erhält man schon für 30€ bis 70€ und ein Boxsack ist mit 60€ bis 100€ auch sehr gut erschwinglich. Das Boxen mit reellen Gegnern und im Verein erfordert zusätzliche Kosten, die allerdings definitiv noch überschaubar sind.

Häufige Verletzungen beim Boxen

Möchte man gegen reelle Gegner im Boxring antreten, so ist ein gewisses Verletzungsrisiko nicht zu vermeiden. Neben der typischen Läsion sind Verletzungen an Herz, Kopf und Knochen nicht selten. Auch neuropsychologische Defizite sind bei einer länger andauernden Boxkarriere möglich.
Diese Verletzungsrisiken lassen sich logischerweise komplett umgehen, wenn man den reellen mit einem fiktiven Gegner ersetzt und das alleinige Training in den Mittelpunkt stellt.

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