Duchfall bei der Diät

Dieses Thema im Forum "Diäten & Abnehmen" wurde erstellt von Matzzz85, 21.11.2008.

  1. #1 Matzzz85, 21.11.2008
    Matzzz85

    Matzzz85 Newbie

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    Hallo alle zusammen! Ich halte jetzt seit 16 Tagen Diät, habe angefangen langsam Tag für Tag die Kohlehydrate zu senken bis jetzt auf 50 Gramm am Tag, das Eiweiss auf 250-300 Gramm erhöht. Alles schön und gut, die Pfunde purzeln natürlich nur so... mein Problem is jetzt dass ich seit dem 5. Tag Durchfall habe, mal is echt arg, andere Tage nur so bisschen. Wenn ich aber einmal in der Woche einen "Fresstag" mache is sofort alles wieder in Ordnung! Ist das normal?? Sollte das sich nicht nach ein paar Tagen wieder legen?? Danke schon mal für eure Hilfe!!! :-D
     
  2. AdMan

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  3. #2 Anonymous, 21.11.2008
    Anonymous

    Anonymous Guest

    Mh um dir da weiterzuhelfen müsste ich einige Dinge wissen:
    A) Woraus ziehst du dein Eiweiß
    B) Wie viel Fett nimmst du zu dir / Aus welchen Quellen?
    C) Achtest du auf Ballaststoffe? Wenn ja in welcher Form?
     
  4. #3 Matzzz85, 21.11.2008
    Matzzz85

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    also a, Eiweiss, 4Komponenten Protein Pulver, Schinken, Putenbrust,Hänchenbrust, Forellenfilet, Quark, und Low Carb Riegel.

    Fett kommt auf 40-50 Gramm.

    Ballaststoffe? Da achte ich nicht darauf, welche Form wäre da gut?
     
  5. #4 Anonymous, 21.11.2008
    Anonymous

    Anonymous Guest

    Also 40-50g Fett sind zum Beispiel schonmal zu wenig. 1g pro Kilogramm Körpergewicht sollte es schon sein. Um die Fettmenge zu erhöhen würden sich Leinsamen anbieten. Einerseits enthalten diese essentielle Fettsäuren (Omega 3) und andererseits sind sie sehr Ballaststoffreich.

    Ballaststoffe sind für deine Verdauung wichtig und könnten dir bei deinem Problem behilflich sein. Davon abgesehen sättigen sie.
    Die beste Ballaststoffquelle in einer Diät sind Leinsamen, gefolgt von Gemüse. Wobei das Verhältnis Ballaststoffe/Makronährstoffe bei Leinsamen wohl unschlagbar ist.
     
  6. #5 Matzzz85, 21.11.2008
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    Gut dann werde ich mal das Fett mit Leinsamen erhöhen und schauen ob es besser wird. Gemüse steht auch fast jeden Abend mit auf dem Speiseplan, meist Spinat oder Feldsalat. Vielleicht sollte ich das aber besser jeden Tag mit in meine Ernährung einbauen?! Deinen Letzten Satz habe ich glaub ich schon mal gehört vielleicht in dem Buch "Leistungsernährung für Kraftsportler"! Danke dir MetalFan92
     
  7. #6 Anonymous, 21.11.2008
    Anonymous

    Anonymous Guest

    Hatte noch kein Buch über Ernährung in der Hand, kann aber gut sein, dass es wo steht ;)

    Viel Glück bei deinem Leinsamenversuch :)

    Ach und Salat nicht unbedingt jeden Tag einbauen, eher etwas Gemüse (vorallem grünes)
     
  8. delta

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    ja, du solltest auf jeden fall ballaststoffe zu dir nehmen, denn das selbe problem hatte ich auch.

    - spinat
    - broccoli
    - leinsamen

    sind die besten spender wenn es um ballaststoffe geht!

    2x am tag einen esslöffel leinsamen, damit ist dir schon geholfen!

    p.s.

    achte auf die kalorien!!!!! gerade bei leinsamen!
     
  9. #8 Matzzz85, 25.11.2008
    Matzzz85

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    Ihr Sprecht aber schon von Leinsamen Öl???
     
  10. #9 extralife, 25.11.2008
    extralife

    extralife Handtuchhalter

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    geschrotete leinsamen - (lein)öl enthält keine ballaststoffe
     
  11. #10 Anonymous, 25.11.2008
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    Anonymous Guest

    2 Löffel Leinsamen? Was willst du damit? :biggrin: Also bei mir warens immer 80g (25 Teelöffel etwa).

    Leinsamen in geschroteter Form wären am besten, die ungeschroteten gehen auch klar, solange du sie (relativ) vollständig zerkaust. Leinöl ist zwar eine gute Omega 3 Fettquelle, liefert aber keine Ballaststoffe.
     
  12. Andy82

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    Dazu möchte ich mal anmerken, dass die Verzehrempfehlung für Leinsamen bei max 30g täglich liegt. Eine zu hohe "Dosierung" kann eine Blausäurevergiftung auslösen, zudem können Leinsamen Cadmium aus dem Boden aufnehmen. Dies wiederum kann Krankheiten auslösen.

    Aus diesen Gründen sind Leinsamen in einigen europäischen Ländern sogar als Lebensmittel verboten, z.B. Frankreich und Portugal.

    Edit: Habe noch etwas vergessen. Eine Vergiftung konnte bisher noch nicht nachgewiesen werden, theoretisch wäre sie aber durchaus möglich.
     
  13. #12 Matzzz85, 25.11.2008
    Matzzz85

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    :-D ahh, wieder was dazu gelernt...sorry ich dachte echt ihr sprecht alle von leinsamenöl, da hab ich was falsch verstanden! In der Massephase ist ja Leinöl sehr guter Fettlieferant!
    Also mach ich mich mal auf dem Weg Leinsamen zu besorgen! Danke nochmal an euch alle!! :-)
     
  14. #13 Anonymous, 25.11.2008
    Anonymous

    Anonymous Guest

    20g ist die Verzehrempfehlung, steht direkt neben 0,8g Eiweiß.

    Ha, endlich mal kann ich die Blausäure/Cadmium-Märchen bzgl. Leinsamen beseitigen.

    Das Problem, dass Blausäure bei der Verdauung von Leinsamen entstehen könnte existiert tatsächlich, allerdings nur wenn man direkt vor dem Verzehr von Leinsamen ca. 2 Stücke Seife gegessen hat. Aus diesem Grund wurde ein diesbezügliches Problem in der Praxis noch nie festgestellt. Wer also nicht auf seine Seifenmahlzeiten verzichten möchte, sollte lieber mit Leinöl arbeiten.

    Die Hysterie bzgl. des Cadmiums könnte sich in die DGE-Demagogik einreihen, wenn die's in die Welt gesetzt hätten.

    Der Cadmium-Gehalt von Leinsamen beträgt etwa 300µg/kg. Zum Vergleich: Sellerie enthält 635µg/kg, Spinat 232µg/kg, Weizen & Kartoffeln ca. 50µg/kg.

    Man stelle sich vor, die gleichen Stellen die maximal 20g Leinsamen empfehlen, würden maximal 10g Sellerie, maximal 25g Spinat, maximal 2 Kartoffeln oder maximal 100g Weizen (ein paar Scheiben Brot) empfehlen. Nein würden sie niemals tun, sind ja gesunde Lebensmittel. :roll:


    Demgegenüber stehen die immensen Vorteile eines korrekten Verhältnis zwischen Linol und alpha-Linolensäure, bzw. die völlig unstrittigen Gefahren einer Omega-6 Dominanz.
     
  15. Andy82

    Andy82 V.I.P.

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    Bei dem Cadmiumthema gebe ich dir recht, dass habe ich eher der vollständigkeithalber dazu geschrieben.

    Was das Blausäure"märchen" angeht, wie du es nennst, allerdings nicht. Diese zeigt sich (solange sie nicht akut ist), vorallem durch Kopfschmerzen und Müdigkeit. Mal ehrlich, wer von uns hatte dies noch nicht und hat es auf das Wetter oder ähnliches geschoben?

    Dies wird auch als der Hauptgrund für den bisher fehlenden Nachweis angesehen.

    Vorallem wenn die Leinsamen oder Leinöl erhitzt werden, besteht diese Gefahr durch die Auslösung der cyanogenen Glykosiden Linustatin und Neolinustatin

    Diese cyanogenen Glykoside sind an und für sich ungiftig, aber durch die Aufspaltung der Moleküle entsteht Blausäure.

    Daher sind geschrottete oder gemahlene Leinsamen auch wesentlich kritischer zu betrachten, als unbehandelte Leinsamen.
     
  16. #15 Anonymous, 25.11.2008
    Anonymous

    Anonymous Guest

    Ganze Leinsamen sind allerdings reiner Füllstoff, da der Körper sie nicht auflösen kann. Die Vorteile von Leinsamen, insb. der Linolensäure-Gehalt existiert damit nicht mehr.

    Erhitzen würde ich Leinöl und Leinsamen überhautpt nicht.

    Der Grund warum die theoretisch existierende Gefahr (bei gesundem Magen!) niemals in der Praxis auftritt ist, dass das spaltende Enzym von der Magensäure unwirksam gemacht wird. Damit es in ernsthaftem Umfang aktiv werden könnte müsste die "Pampe" mehrere Stunden bei einem ph-Wert von 4 oder mehr gähren. Tatsächlich liegt er bei 0,8-1,5. Da der ph-Wert eine logarithmische Größe ist, ist der Weg bis 4 extrem weit, zudem hätte man mit einem solch basischen Magen noch ganz andere Probleme. Daher auch mein Bild mit der Seife.

    Die Probleme bzgl. der Blausäure sind im Gegensatz zu der Schwermetall-Belastung eher akuter Natur, von daher spürbar. Ich habe in der Defi zeitweise extreme Mengen Leinsamen verzehrt, ohne irgendwelche negativen Symptome feststellen zu können.
     
  17. AdMan

    Hi
    guck dir mal die passende Kategorie an.

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  18. Andy82

    Andy82 V.I.P.

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    Dazu muß man auch sagen, dass vorallem in der Defi häufig auf basisch wirkende Lebensmittel zurückgegriffen wird, aber die säurebildenden Lebensmittel stark reduziert bis ganz gemieden werden. Dies kann den PH-Wert nach oben treiben, wenn auch nicht auf einen Wert von 4, da geb ich dir recht. Aber die Verbindung von Leinsamen mit verschiedenen pflanzlichen Enzymen kann die Aufspaltung der og. Glykoside bewirken womit wir wieder bei dem Problem der Blausäurebildung wären.

    Und auch gerade in der Defi kommt es doch schon mal vor, dass man schlapp und müde ist? Womit wir wieder bei einem Symptom einer Blausäurevergiftung wären.

    Aber wie ich oben schon gesagt habe, darüber muß man sich nur übermässigem Verzehr Gedanken machen. Bei den allgemein empfohlenen 20-30g sollte dies kein Problem darstellen, im Gegenteil, da sind sie sogar empfehlenswert, das will ich garnicht abstreiten.

    P.S. Ich habe eben mal gesucht, wo diese Empfehlung her kommt, leider konnte ich die ursprüngliche Quelle bisher noch nicht finden. Vielleciht kann ich dazu später nochmal was sagen.
     
  19. #17 Anonymous, 25.11.2008
    Anonymous

    Anonymous Guest

    Ich würde auch nicht zu einem dauerhaften übermäßigen Verzehr von Leinsamen raten, was allerdings für jedes Lebensmittel gilt. Dabei geht es wieder um die Cadmium-Problematik bzw. vergleichbare Probleme die es bei nahezu jedem Lebensmittel gibt. Man sagt ja "Die Dosis macht das Gift", weshalb einer abwechslungsreichen Ernährung immer der Vorzug gegeben werden sollte. Auch die Bezugsquellen (Marken) würde ich regelmäßig wechseln.

    Am Beispiel von Leinsamen wird klar warum: Es ist zwar schön und gut, dass der durchschnittliche Gehalt an Cadmium unbedenklich ist, was ist aber wenn die Marke die man immer kauft zufällig auf einem Schwermetall-verseuchten Acker anbaut und der Gehalt 100x so hoch ist? (Ist unrealistisch, dient nur der Veranschaulichung). Bleibt man über Jahre bei der gleichen Marke, hat man mit der Zeit extreme Mengen akkumuliert.

    Da für viele "Gifte" in Lebensmitteln gilt, dass insbesondere die Anreicherung im Körper gefährlich ist, also wie viel man über das ganze Leben verzehrt hat, sollte man hier häufiger mal wechseln. Das gilt insbesondere Schwermetalle, kann aber auch für beliebige Spritzmittel oder Zusatzstoffe gelten, deren Problematik noch nicht bekannt ist.
     
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