HST Grundlagen

Dieses Thema im Forum "Hantel- und Krafttraining" wurde erstellt von Anonymous, 26.11.2008.

  1. #1 Anonymous, 26.11.2008
    Anonymous

    Anonymous Guest

    Grundprinzipien

    HST basiert auf 4 Grundprinzipien:

    1. Mechanical Load
    Um eine Hypertrophie der Muskulatur auszulösen, ist eine möglichst hohe Mechanische Belastung notwendig.

    2. Frequent Load
    Die unmittelbare Antwort des Muskels auf die Belastung ist die gesteigerte Synthese verschiedener Wachstumsfaktoren. Diese erreicht nach etwa 36-48h wieder ihren Ausgangslevel. Der Effekt ist auf den trainierten Muskel begrenzt und wirkt nicht auf benachbarte Muskeln. Aus diesem Grund sollte jeder Muskel mindestens 3x pro Woche trainiert werden.

    3. Progressive Gewichtssteigerung
    Der Muskel adaptiert die mechanische Belastung, wodurch es nicht mehr möglich wird, die Hypertrophie auslösenden Schädigungen, mit gleichem Widerstand zu verursachen. Er wird konditioniert. Um Hypertrophie auszulösen, muss oberhalb der Konditionierung trainiert werden, wobei entscheidend ist, dass oberhalb trainiert wird, wie weit darüber ist zweitrangig. Aus diesem Grund muss das Gewicht immer gesteigert werden (notfalls beibehalten), es darf jedoch niemals gesenkt werden.

    4. Strategische Dekonditionierung
    Irgendwann erreicht man einen Punkt an dem es nicht mehr möglich ist das Gewicht zu steigern, somit ist es nicht mehr möglich oberhalb der Konditionierung zu trainieren, die Hypertrophie kommt (fast) zum Erliegen. An diesem Punkt ist die Lösung den Grad der Konditionierung zu verringern. Praktisch geschieht dies durch Einfügen einer 14-tägigen Pause, welche als Strategische Dekonditionierung (SD) oder Dekonditionierungsphase bezeichnet wird. Diese Pause darf auf keinen Fall aus Übereifer weggelassen werden, sie ist - aufgrund der oben genannten Prämissen - unbedingt notwendig, damit HST funktioniert.

    (Anmerkung: Meines Wissens nach dekonditioniert die Muskulatur unter dem Einfluss von anabolen Steroiden nicht. Dies sollte bei Zyklus & Kurplanung berücksichtigt werden. Evtl. ist dies auch der Grund warum HST insbesondere als Trainingssystem für Naturals gehandelt wird. Ich bin mir in diesem Punkt jedoch nicht 100%ig und würde mich über Hinweise freuen.)


    Zu beachtende Punkte bei der Umsetzung

    - Training jedes Muskels (mit der gleichen Übung) mind. 3x pro Woche
    - Daraus resultiert die Verwendung eines GK-Plans, oder hochfrequenten 2er-Splits
    - Steigerung des Gewichts möglichst in jeder Einheit
    - Für Fortgeschrittene: Steigerung des Volumens über den Zyklus
    - Sobald keine Steigerung mehr möglich ist: Dekonditionieren
    - Muskelversagen vermeiden

    Zu beachten:
    - Mehr Gewicht ist besser als weniger Gewicht
    - Mehr Volumen ist besser als weniger Volumen
    - Gewicht geht vor Volumen (bis zu einer bestimmten unteren Grenze!)


    Volumen, Clustern und Muskelversagen

    Wichtig ist, den Begriff des Volumens richtig zu verstehen. Während häufig die Zahl der Sätze - unbesehen der in diesen durchgeführten Wiederholungen - als das das Trainingsvolumen bezeichnet wird, ist im HST-Zusammenhang immer das tatsächliche Volumen gemeint, d.h. die insgesamt ausgeführten Wdh. einer bestimmten Übung pro Einheit bzw. pro Woche. Wie viele Wdh. am Stück absolviert werden - also die Satz/Cluster-Größe - ist hierbei egal, entscheidend ist das Gesamtvolumen. Die Clustergröße sollte so gewählt werden, dass man vom Muskelversagen deutlich entfernt bleibt. Muskelversagen ansich ist bzgl. der Hypertrophie nicht kontraproduktiv, jedoch verringert die Verwendung von Muskelversagen das mögliche Trainingsvolumen ohne Übertraining deutlich, was aufgrund der wesentlich größeren Bedeutung des mechanischen gegenüber dem metabolischen Wachstumspfad zu geringeren Zuwächsen führt.

    => Das Gesamtvolumen wird - je nach Gewicht - in enstprechend viele Cluster von i.d.R. 1-5 Wdh. zerteilt, wobei Muskelversagen zu vermeiden ist. Ein Anhaltspunkt für eine geeignete Cluster-Größe bietet der Plan am Ende.


    Gestalltung des Trainingsplans

    Ein HST Plan besteht normalerweise aus vier Übungen, je einer Zug und einer Druckübung für Ober- und Unterkörper. Zusätzlich werden meist die Waden trainiert, meist nicht in den HST-Plan eingegliedert. Ein isoliertes Bauchtraining ist nicht notwendig.

    UK-Druckübung: Eine Kniebeugen-Variante
    UK-Zugübung: Eine Kreuzheben-Variante oder Glut-Ham-Raises
    OK-Druckübung: Eine Bankdrück-Variante oder Dips
    OK-Zugübung: Eine Klimmzug oder Ruderübung

    Beispiel 1 von SBFson (mit Segen von WKM):
    Frontkniebeugen
    Kreuzheben
    Klimmzüge
    Dips

    Beispiel 2 von Komplement:
    Kreuzheben
    Bankdrücken
    Kniebeugen
    Rudern vorgebeugt

    Beispiel 3 von WKM (Priorität auf Bankdrücken)
    Kniebeugen
    Bankdrücken
    Rudern vorgebeugt
    Military-Press

    Es ist empfehlenswert Klimmzüge und Dips von vornerein rein-negativ auszuführen, da so das mögliche Gewicht deutlich größer ist, was mehr Raum für Steigerungen bietet. Der Load bei rein negativer Ausführung beträgt normalerweise etwa 160% des Loads bei vollen Wiederholungen. Steht eine gute Dip/Klimmzug-Maschine zur Verfügung, können die Übungen (in gleicher Variante!) auch mit Gegengewicht begonnen werden, hier sollte jedoch das Gegengewicht genau bestimmt werden.


    Zyklus-Planung


    Ein HST-Zyklus dauert normalerweise sechs Wochen mit anschließender zweiwöchigen SD. I.d.R. wird in der ersten Woche mit 60% des 5RM (Maximalgewicht für 5 Wdh.) begonnen und bis zur letzten auf 110% des 5RM gesteigert. Dabei wird häufig in der ersten Woche 60%, in der zweiten 70% usw. verwendet, ich halte eine möglichst kontinuierliche geringe Steigerung in jeder Einheit für besser, allerdings gehen hier die Empfehlungen auseinander, es gibt auch die Ansicht, dass die Steigerung mindestens eine gewisse Höhe aufweisen müssen, damit sie effektiv sind. Ist nach der letzten Woche eine weitere Steigerung möglich - was nur bei einer Kraftsteigerung möglich ist, da 120% des 5RM schon über dem (alten) Maximalgewicht liegt - kann der Zyklus auch noch verlängert werden.

    Typischerweise sieht der Zyklus so aus:
    1. Woche: 60% (-70%) des 5RM - 6x5er Cluster
    2. Woche: 70% (-80%) des 5RM - 10x3er Cluster
    3. Woche: 80% (-90%) des 5RM - 10x3er Cluster
    4. Woche: 90% (-100%) des 5RM - 15x2er Cluster
    5. Woche: 100% (-110%) des 5RM - 15x2er Cluster
    6. Woche: 110% (-117%) des 5RM - 30x1er Cluster
    (Bestimmung des neuen 5RM)
    7.-8. Woche: SD

    Volumendynamik
    Im ersten HST-Zyklus sollte eine Gesamt-Wdh.-Zahl von 30 pro Übung gewählt werden und über den Zyklus beibehalten werden. In weiteren Zyklen kann neben dem Gewicht auch das Volumen gesteigert. Eine mögliche Vorgehensweise ist, abwechselnd Gewicht und Volumen zu steigern. Häufig wird das Volumen bis zu einer bestimmten Grenze - häufig 50 Wdh. - gesteigert und ab diesem Punkt beibehalten.

    Ich weise an dieser Stelle darauf hin, dass man mit dem Volumen innerhalb eines HST-Plans sehr vorsichtig sein sollte. Bei Verwendung von Muskelversagen wird das ZNS stark gestresst, was auf diese Weise für eine künstliche Beschränkung von Gewicht und Volumen sorgt, das ist bei HST nicht gegeben. Es ist somit problemlos möglich, das Volumen in Bereiche zu bewegen, die man überhaupt nicht verträgt ohne dies sofort zu merken. Aus diesem Grund sollte man sich mindestens in den ersten 2-3 Zyklen genau an die Vorgabe von 30 Wdh. halten. Danach kann man das Volumen behutsam erhöhen, jedoch auch nicht um mehr als 5Wdh. pro Zyklus.


    Beispielzyklus

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    Zusätzliche Nutzung des metabolischen Pathway

    Um ein maximales Wachstum zu erreichen, muss der Muskel zusätzlich zur mechanischen Belastung metabolischem Stress ausgesetzt werden. Hierfür bietet HST zwei Methoden an, die dies bei möglichst geringer ZNS-Belastung ermöglichen: Loaded Stretching (LS) und Strip-Sets (SS). Es bietet sich vor allem an, diese Methoden - wenn das Gewicht nur alle 3-4 Einheiten gesteigert - in den Einheiten ohne Steigerung einzusetzen. Mit der Anwendung sollte jedoch frühestens im 3. Zyklus begonnen werden, da man vorher schon genug mit der Gewöhnung an das System und das hohe Volumen zu tun hat, und der zusätzliche Effekt nicht so massiv ist, als dass man es sofort einsetzen müsste.

    Loaded Stretching

    Loaded Stretching ist nichts anderes als Dehnen unter Gewicht. Dabei wird das Gewicht in der tiefst-möglichen Position für 15-30 Sekunden gehalten. Verständlicherweise eignen sich hierfür am besten Dehnübungen, sofern solche für den entsprechenden Muskel existieren, ansonsten sollte auf Übungen mit mittlerer Belastungsposition ausgewichen werden. Zu beachten ist, dass LS die Muskulatur konditioniert, deshalb muss das 5RM auch für alle LS-Übungen bestimmt werden, und das entsprechende Gewicht zum aktuellen Zeitpunkt des Zyklus verwendent werden.

    Für LS besonders geeignete Übungen:
    Quadrizeps: 45° oder vertikale Beinpresse mit tiefer Fußposition
    Hamstrings: Gestrecktes Kreuzheben
    Gluteus: Beinpresse mit hoher Fußposition
    Adduktoren: Beinpresse mit breiter Fußstellung
    Waden: Wadenheben stehend
    Soleus: Wadenheben sitzend
    Latissimus: Klimmzüge (evtl. Überzüge)
    Rücken: Bäuchlings liegende Shruggs/Rudern
    Nacken: KH-Shruggs
    Brust: KH-Fliegende
    Schultern: KH-Schulterdrücken oder Seitenheben am Kabel
    Bizeps: Scott-Curls (möglichst flach) aber bereits in Flies & Klimmis enthalten
    Tizeps: French-Press Überkopf


    Strip-Sets

    Strip-Sets sind Reduktionssäzte. Dabei ist zu beachten, dass auch hier nicht bis zum Muskelversagen trainiert wird, sondern das Gewicht deutlich vorher reduziert wird. Insgesamt sollte man auf etwa 40-60 Wdh. kommen. Für Strip-Sets eigenen sich alle Übungen, es sollten aber bevorzugt Kontraktionsübungen zum Einsatz kommen.

    Besonders geeignet sind:
    Quadrizeps: Beinstrecker
    Hamstrings: Bein-Curls
    Adduktoren: Adduktoren-Maschine
    Waden: Wadenheben stehend
    Soleus: Wadenheben sitzend
    Latissimus: Kabel-Überzüge (einigermaßen)
    Rücken: LH-Rudern
    Nacken: KH-Shruggs
    Brust: Cable-Cross
    Schultern: Seitenheben
    Bizeps: Doppelbizeps-Curls am hohen Block
    Trizeps: Push-Downs


    Es ist offensichtlich, dass sich für einige Muskeln eher LS und für andere eher SS anbietet.


    Vorteile / Nachteile

    Vorteile:
    - Extreme Muskelzuwächse
    - Geringe ZNS-Belastung
    - Stets saubere, konzentrierte Übungsausführung
    - Gelenkschonend da immer sauber und nur zeitweise schwer
    - Geplante Pause
    - Kein Trainingspartner notwendig

    Nachteile:
    - Lange Trainingseinheiten bei hohem Volumen / Gewicht
    - Notwendigkeit der Zyklusplanung für optimale Ergebnisse
    - Gefahr sich durch unvorsichtige Volumenerhöhung abzuschießen



    Andere Varianten

    Klassisches HST

    Klassisches HST ist die ursprüngliche Variante von HST. Sie enthielt bereits die Grundidee der erhöhten Trainingsfrequenz, der progressiven Gewichtssteigerung verbunden mit strategischer Dekonditionierung sowie das Vermeiden von Muskelversagen, war bzgl. der konkreten Ausgestaltung des Programms jedoch noch an tradierten Vorgehensweisen orientiert.

    Ein klassischer HST-Zyklus teilt sich in drei zweiwöchige Phasen, sogenannte Mesozyklen. Dabei wird im ersten mit 15 Wdh. trainiert, im zweiten mit 10 Wdh. und im dritten mit 5 Wdh., wobei jeweils zwei Sätze durchgeführt werden, das Gesamtvolumen sinkt dabei enstprechend. Das Gewicht wird dabei jeweils von 75-80% auf 100% des entsprehchenden RMs gesteigert. Alle 3 RMs müssen für alle Übungen bestimmt werden.

    1.-2. Woche: 2 Sätze à 15 Wdh. (75%-80%-85%-90%-95%-100%)
    3.-4. Woche: 2 Sätze à 10 Wdh. (80%*-80%*-90%-90%-100%-100%)
    5. Woche: 2 Sätze à 5 Wdh. (80%*-80%*-90%)
    6. Woche: 1-2 Sätze à 5 Wdh. (90%-100%-100%)

    Bei dem Übergang zwischen zwei Mesozyklen besteht das Problem des sogenannten "Zig-Zag", damit ist gemeint, dass bei einem tatsächlichen Beginn des nächsten Mesozyklus mit 80% das Gewicht wahrscheinlich gesenkt werden müsste, was dem Grundkonzept vollkommen zuwiderläuft. Ist dies der Fall sollte das Gewicht während der zwei Trainingseinheiten mit 80% (*-markiert) beibehalten werden, 90% liegt hoffentlich über dem 100% der höheren Wdh.-Zahl.

    Meiner Meinung nach ist klassisches HST nur noch aus historischen Gründen interessant, da die Cluster-Variante eine vollständige Weiterentwicklung darstellt. Das Problem des Zig-Zags ist der Aufrechterhaltung des Gedankens von Sätzen und Wiederholungen geschuldet, das Absenken des Volumens ist eher der Ideologie der Zeit (mehr als ein Satz ist uneffektiv, bla, bla...) geschuldet, als dass es wirklich Sinn macht. Außerdem wird am Ende der Mesozyklen (fast) bis zum Muskelversagen trainiert, was eine unnötige ZNS-Belastung darstellt, und die Gefahr von Übertraining deutlich erhöht. Allenfalls macht diese HST-Variante Sinn um klassisch-trainierenden einen leichten Umstieg zu ermöglichen, mehr als einen Zyklus würde ich allerdings nicht durchführen.

    HST912

    HST912 ist die Holzhammermethode für Reduktionsdiäten. Prinzipiell basiert HST912 auf Cluster-HST, wobei die Aufteilung - wie bereits durch den Namen suggeriert - 12 Tage Training + 9 Tage SD ist. An den 12 Tagen wird täglich trainiert, wobei das Startgewicht mind. 80% des 1RM betragen sollte und bis auf 95% gesteigert wird. Das Trainingsprogramm sollte auf jeden Fall Übungen (Klimmis, Dips) enthalten, die Supramaxaimales rein exzentrisches Training erlauben, welche auf 120-130% des 1RMs gesteigert werden.

    Aufgrund der extremen Arbeitsleistung erhöht das Training den Energieverbrauch massiv, außerdem ermöglicht sie ein Defizit von bis zu 2000kcal ohne Muskelverlust. In der 9tägigen SD sollte eine ausgeglichene Energiebilanz herrschen, was auch ein Absinken des Stoffwechselumsatzes wieder ausgleicht.

    - Nur für Fortgeschrittene
    - Nur für die Diät geeignet
    - 12 Tage tägliches Training - 9 Tage SD
    - Während der Trainingstage bis zu 2000kcal Defizit in der SD isokalorisch
    - Trainingsplan-Getaltung wie bie Cluster-HST, möglichst hohes Volumen
    - Negativ-ausführbare Übungen (insb. Klimmis und Dips) verwenden
    - Start mit 80% Steigerung bis 95% (bzw. 120-130% bei negativen)
     
  2. AdMan

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  3. Andy82

    Andy82 V.I.P.

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    Danke für den Beitrag, ist seit nun auch im Lexikon unter dem entsprechenden Sammelthema zu finden.
     
  4. #3 Anonymous, 26.11.2008
    Anonymous

    Anonymous Guest

     
  5. #4 Anonymous, 27.11.2008
    Anonymous

    Anonymous Guest

    Nein, Military-Press ist in dem Zusammenhang eher ungeeignet, da es nicht die komplette Muskelkette trainiert. Es macht nur in einem Spezialisierungsplan wie dem von WKM als Ergänzung zu Bankdrücken oder Dips Sinn, wobei allerdings der Unterkörper vernachlässigt wird.
     
  6. #5 Hantelfix, 27.11.2008
    Hantelfix

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  7. #6 Anonymous, 04.12.2008
    Anonymous

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  8. #7 Anonymous, 04.12.2008
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  9. deus

    deus Hantelträger

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    ich habe mir das HST system mal zur brust genommne und bin am überlegen, ob ich ihm nicht auch mal einen versuch gebe. jedoch erscheinen mir 4 übungen sehr wenig, speziell bei nur einer übung für die brust, daher frage ich mich, ob es auch gehen würde, bankdrücken und schrägbankdrücken anstatt dips in den plan mit aufzunehmen. kreuzheben ist außerdem eine sache... bei der ich ziemliche rückenschmerzen bekomme... wie wäre es, den plan für sich selber zurechtzubasteln? zb den plan auf 2 TE's aufzuteilen:

    TE1:

    Kniebeuge
    bankdrücken oder dips
    schrägbankdrücken

    TE2:

    Klimmzüge
    Rudern
    Schulterdrücken

    EDIT: falls dann die ca 3 trainings in der woche nicht mehr möglich sind, frage ich mich ob man diese übungen nicht auch in einem TE unterbringen könnte: kniebeuge, bankdrücken/dips, schrägbankdrücken, klimmzüge, rudern, schulterdrücken
     
  10. #9 Anonymous, 04.12.2008
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  11. deus

    deus Hantelträger

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    ich habe angst vor dem gefühl zu wenig gemacht zu haben! :-)
    d.h. ich will immer den reiz spüren, um sicher zu sein den muskel gut getroffen zu haben.. was seit meinem wechsel auf heavy duty/HIT stark zutrifft!

    es ist außerdem bei kniebeugen auch der fall, dass ich schmerzen im unteren rücken bekomme. aber nicht dass du denkst, dass ich diese beiden übungen ständig ausführe! ich habe sie nur mal ausprobiert und sie dann aus meinem trainingsplan gelassen!
     
  12. #11 Anonymous, 04.12.2008
    Anonymous

    Anonymous Guest

    Das schöne an HST ist, dass es sich komplett von diesem Gefühl löst, es ist objektiv. Ziel eines ordentlichen Trainings ist ja nicht, sich beim Training möglichst stark zu stressen, sondern möglichst gute Zuwächse zu erreichen. Für "Ich merk das so am besten" ist das überhaupt nichts.

    Wenn du Kniebeugen / Kreuzheben noch nicht richtig erlernt hast, solltest du dringend anfangen diese beiden wichtigsten Übungen korrekt zu erlernen. Ohne sie wird kein Training, ob HST, HIT, DC, HD, oder sonstwas wirklich erfolgreich sein.
     
  13. deus

    deus Hantelträger

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    dieser meinung bin ich nicht ganz.. ich denke, dass es nicht eine übung gibt die in JEDEM plan vorkommen muss, um einen perfekten körper zu bekommen. naja, jedenfalls denke ich schon, dass es sehr effektive übungen sind die ich gerne ausführen möchte, nur ist es mir bisher nie gelungen eine der beiden ohne rückenschmerzen hinzubekommen.
     
  14. #13 Anonymous, 04.12.2008
    Anonymous

    Anonymous Guest

    Nicht genau eine explizite Übung muss in jedem Plan vorkommen, sondern eine Kniebeugen Variante sowie eine Kreuzheben Variante, wobei sich die klassischen Varianten in gewissem Maße gegenseitig ersetzen.

    Mal abgesehen von den unstrittigen Vorteilen schwerer Grundübungen, und der Tatsache, dass es die einzigen Übungen sind, bei den man ein ernsthaftes Gewicht über eine ernsthafte Amplitude bewegt, gibt es außer Kniebeugen und Kreuzheben (sowie Good-Mornings, die sind aber viel schwieriger) keine brauchbare Möglichkeit die Muskulatur des unteren Rücken zu trainieren.

    Wie auch immer, es wäre für dich extrem empfehlenswert die korrekte Ausführung dieser beiden Übungen zu erlernen, und darauf den primären Fokus des Trainings legen, und alles andere erstmal zurückstellen, bis du diese Übungen sicher beherrschst. Selbst wenn du in der Zeit mehr übst als trainierst, die Zeit holst du mit einem HST-Plan mit KB/KH schnell wieder rein im Vergleich zu jeglichem Training ohne diese Übungen.
     
  15. deus

    deus Hantelträger

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    ich denke es liegt unter anderem auch daran, dass ich den unteren rücken NIE wirklich trainiert habe. was hältst du davon ihn ersteinmal mit dem rückenstrecker auf eine gewisse belastung vorzubereiten, bevor ich zum kreuzheben & kniebeugen gehe?
     
  16. #15 Anonymous, 04.12.2008
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    Anonymous Guest

    Schlecht Idee, es geht insbesondere um das korrekte Erlernen der Übung, bei einer korrekten Ausführung kommt es nicht zu Rückenschmerzen, egal wie stark die Muskulatur ist, die Stärke beeinflusst das verwendbare Gewicht für eine saubere Ausführung. Wenn das bis dato die leere Stange ist, dann ist es eben die leere Stange.

    Wichtig ist, den Bewegungsablauf zu beherrschen und die Körperspannung bewusst aufbauen und aufrecht erhalten zu können. Das ist immer möglich unabhängig vom Trainingsstand der Muskulatur. Jeder Trainingsanfäger der zum ersten mal KH/KB macht, hat vorher noch nie seinen unteren Rücken trainiert.

    Das ist auch der wesentliche Grund, warum ich immer empfehle, sich nicht mit irgendeinem Schwachsinn wie Bizeps-Curls, Maschinen etc. aufzuhalten, sondern als aller erstes lernt, die notwendigen Übungen perfekt auszuführen. Darauf baut alles auf.
     
  17. Andy82

    Andy82 V.I.P.

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    Sehe ich ganz genau so. Erst sollte man die wichtigen Grundübungen beherrschen, dann kann man sich um was anderes kümmern.
     
  18. deus

    deus Hantelträger

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    ich habe noch nie "armtraining" gemacht, oder oft irgendwelche isos. mein training zur zeit besteht nur aus bd, schrägbd, klimmis, rudern und schulterdrücken! für die beine greife ich, wegen den nicht schmerzfreien kniebeugen auf die 45° beinpresse, beinstrecker und beinbeuger zurück!

    ich werde auf jedenfall schauen, dass ich kh und kb bald erlerne. danke!
     
  19. #18 Anonymous, 05.12.2008
    Anonymous

    Anonymous Guest

    ;)

    Also die Pause ist unbedingt notwendig, ich würde sie als (mit) den wesentlichen Punkt dafür sehen, dass dieses System so gut funktioniert. Durch die Pause kannst du wieder mit einem geringeren Gewicht einsteigen, das weiterhin überreizschwellig ist, und dem Körper so eine unendliche Progression suggerieren.
     
  20. AdMan

    Hi
    guck dir mal die passende Kategorie an.

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  21. #19 Anonymous, 05.12.2008
    Anonymous

    Anonymous Guest

    Die Pause ist auch fester Bestandteil von HST. Wer diese nicht macht, macht automatisch irgendwas anderes. Die theroretische Grundlage des Wachstums basiert ja auf der folgenden Progression, die es sonst einfach nicht geben würde.
     
  22. #20 Anonymous, 05.12.2008
    Anonymous

    Anonymous Guest

    Scheint ziehmlich kompliziert zu sein aber auch sehr vielversprächend. Werde is auf jedenfall mal zwei Zyklen durchziehen und gucken wie es sich macht. Hoffe dich stört es nicht wenn ich dir kurz bevor ich anfang mal meinen TP bzw Zyplenplan per PN zeige. Muss erstmal meine mein RM feststellen und aufschreiben.
     
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