Wie lernt ...

Dieses Thema im Forum "Plauderecke" wurde erstellt von ChefkocH, 06.09.2008.

  1. #1 ChefkocH, 06.09.2008
    ChefkocH

    ChefkocH Eisenbieger

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    ihr am besten? Welche Lernmethoden habt ihr(die Frage richtet sich speziell an die Studenten unter euch)? Wie eignet ihr euch eine Große Menge an Stoff am besten an? Ich habe gelesen, dass viele Wiederholungen(die am besten gleich verschiedene Sinne ansprechen) besonders gut für das Langzeitgedächnis sein sollen. Ich spiele mit dem Gedanken mir ein Aufnahmegerät zu besorgen. Der Lernvorgang würde dann ungefähr so auschauen: als erstes lesen(und vestehen :-D ), zusammenfassen, wiederholen und aufnehmen. Das aufgenommene könnte ich mir dann z.B auf dem Weg zur Uni anhören.
     
  2. AdMan

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  3. #2 Teddy Bruschi, 06.09.2008
    Teddy Bruschi

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    Bin zwar kein Student, aber antworte trotzdem mal...

    Ich hab zum Glück ein sehr Photografisches Gedächtnis, und kann mir dadurch sehr schnell Sachen merken bzw. auswendig lernen, am besten aber wenn ich dabei Musik höre, kA wieso.
     
  4. #3 gasmeister, 07.09.2008
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    Die Klausuren der letzten Jahrgänge sind viel wert.
    Die meisten Professoren stellen ja immer recht ähnliche Klausuren auf.
    Am besten so viele wie möglich davon durchrechnen/lösen und dann mit Kommilitonen vergleichen.
    Ansonsten bekommt man ja teilweise auch Musterklausuren und/oder Prüfungsschwerpunkte genannt.
    Auf diese dann eben gezielt vorbereiten.

    Bei Auswendig-Lern Fächern der Reihe nach die Schwerpunkte durchgehen und ein par Stichpunkte zu den einzelnen Unterpunkten rausschreiben.
    Mit dieser Ausarbeitung dann lernen.

    Und lernen an sich mach ich immer so häppchen Weise, wenn die Vorlesungen noch laufen maximal 2-3 Stunden am Tag und in der vorlesungsfreien Zeit dann 4-5 Stunden, mehr ist eigentlich nicht nötig.
    Und immer nur 1-2 Stunden am Stück, zwischendrin mal Fernsehen oder trainieren gehen, damit man den Kopf freibekommt und nicht "heißläuft".

    Ja so im Groben mach ich das immer und hab bis jetzt nur gute Noten :biggrin:

    mfG
     
  5. #4 Anonymous, 07.09.2008
    Anonymous

    Anonymous Guest

    Also was schon genannt wurde ist das Häppchenweise lernen. Finde ich auch sehr wichtig, weil man sich sonst den letzten Teil, den man gelernt hat, nicht mehr einprägen kann.

    Bin zwar kein Student, aber Oberstüfler und habe gerade mit Bio und Chemie Leistung viel Zeugs zu lernen.

    Das was du oben genannt hast mit dem Aufnehmen würde dir bestimmt helfen Sachen ordentlich auswendig zu lernen, allerdings denke ich, dass du diese Methode nicht allzulange durchziehen würdest, da es doch recht aufwendig ist.

    Also was du probieren könntest, falls du es nicht schon tust/getan hast, wäre Abends vorm Schlafengehen zu lernen, am nächsten Tag darauf alles nochmal zu lesen und dann Abends wieder zu wiederholen.
    Das letzte was ich am Abend gelesen habe, weiss ich am nächsten morgen immer perfekt auswendig. Wenn ich das ganze dann Abends nochmal wiederhole sitzt es auf lange Zeit. Was ich dir auf keinen Fall empfehlen würde wäre zwischen den Lerneinheiten Fernseh zu schauen oder im Internet zu surfen. Auch wenn es unbewusst passiert, prägt man sich beim Fernsehen und Surfen unnötige Informationen ein, die dann von dem primären Lernziel ablenken.
     
  6. #5 ChefkocH, 07.09.2008
    ChefkocH

    ChefkocH Eisenbieger

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    Antworten sind natürlich von jedem erwünscht :-D .

    @Gasmeister: Genau so mach ichs eigentlich auch. Wir haben zwar keinen Zugriff auf Musterklausuren, aber wenigstens auf alte Diplomprüfungen. Ein weiteres Problem was ich habe ist, dass ich bei großen Stoffmengen(so ab ca. 500-600 Seiten) leicht den Überblick verlier, dh mir fällt es dann z.B oft schwer logische Zusammenhänge zw. einzelnen Kapiteln herzustellen, weil mein Kopf einfach schon zu überanstrengt ist. Ich versuchs dann manchmal mit Karteikarten, aber bei so einer Menge ist das dann auch nicht mehr sinnvoll. Tipps vllt?

    @MetalFan92: Vor dem schlafen gehen bin ich eigentlich viel zu kaputt um noch was zu lernen. Die Idee mit dem Aufnahmegerät ist mir dadurch gekommen, da ich gemerkt habe, dass ich mir Sachen, die ich schon gelernt/gelesen habe, besonders gut einpräge wenn ich sie nochmal laut höre.
     
  7. #6 gasmeister, 07.09.2008
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    Was studierst du denn eigentlich?

    Also wenn du von den Professoren Schwerpunkte bekommst(also jetzt nicht nur die Kapitel sondern auch die Unterpunkte dazu), dann kann man das wie gesagt schön herausarbeiten auf Papier.

    Wenn du weder Muserklausuren noch Schwerpunkte genannt bekommst, ist das ja ziemlich blöd...Da hilft dann halt nur noch alles auswendig lernen.

    Mit selbst erstellten Stichpunkten lernt sichs immer wesentlich besser als mit Büchern oder den meist viel zu umfangreichen Scripten.
    Also nicht immer nur fertiges Zeug von anderen nehmen.

    mfG
     
  8. #7 ChefkocH, 07.09.2008
    ChefkocH

    ChefkocH Eisenbieger

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    Jura.

    Ja, bei dem Fach für das ich derzeit lerne, gibt es weder Schwerpunkte noch Musterklausuren, sprich der ganze Stoff muss sitzen. Da hilft wirklich nur noch stures lernen, wiederholen und Fälle lösen. Der einzige positive Aspekt ist, dass manche Kommilitonen, die die Prüfung schon hinter sich haben, Zusammenfassungen ins Internet stellen die sich auf das wesentliche begrenzen :-D .
     
  9. Wody

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    Ich lerne am besten durch Lesen und/ oder Ausprobieren. Wenn´s mir jemand wie ein Lehrer vorkaut bleibt fast nix hängen. Bin der klassische Autodidakt. Interesse ist natürlich sehr von Vorteil
     
  10. #9 Stevie89, 07.09.2008
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    Stevie89 Handtuchhalter

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    Jura...das ist ein richtiges Paukerfach...

    hab sowas früher auch auf der Schule gehabt,fast so wie Metalfan92.
    Ich hab das meistens so gemacht,dass ich das erst einmal komplett durchgelesen habe (Das Kapitel) und DANN habe ich versucht es strukturiert,logisch in meinen Kopf zu hemmern,sodass ich es "verstanden" haben und es wieder rekonstruieren konnte.

    Sprich ich habs in kleinen Häppchen gelernt.
    Vorteil war,dass ich für's Abitur nurnoch viel "Lesen" musste,da das meiste noch präsent war.
    Nachteil : man muss jeden Tag dran bleiben.

    Soviel zu meinen Erfahrungen,so lerne ich am besten.
     
  11. Andy82

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    Bei mir kommt es immer auf das Thema an. Manche bleiben direkt beim ersten Hören im Hirnkasterl hängen, bei anderen muß ich es mir wirklich erarbeiten. Dabei versuche ich es anhand von eigenen Übungen zu verstehen. So bin ich bei meinen Seminaren/Lehrgängen sehr gut gefahren.

    Bei Jura gestaltet sich das aber wohl etwas schwierig. Da helfen vielleicht praktische Beispiele der Anwendung um das Verständnis zu fördern.
     
  12. #11 bio_virus, 10.09.2008
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    ich lerne auch immer stück für stück, finde ich besser als alles auf einmal
    ímmer genug pausen machen dann geht das :-D
     
  13. #12 ChefkocH, 10.09.2008
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    Ich war natürlich so blöd und hab den Stoffumfang unterschätzt. Sitze schon seit fast 9 Stunden vor den Büchern, um irgendwie noch in 2 Wochen fertig zu werden :roll: .
     
  14. #13 no_pain_no_gain, 10.09.2008
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    Was ist das für ein Schein? :confus:
     
  15. #14 ChefkocH, 10.09.2008
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    Versteh dich nicht?
     
  16. #15 no_pain_no_gain, 11.09.2008
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    Naja, für welchen Schein gibt es keine Klausuren zum Üben frag ich mich, Herr Kommilitone ;)
     
  17. #16 ChefkocH, 12.09.2008
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    ChefkocH Eisenbieger

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    Ah, so war das gemeint :lach: . Klausuren werden eh in den jeweiligen Foren und auf der Fakultätshomepage on gestellt.
     
  18. #17 no_pain_no_gain, 12.09.2008
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    Also für die kleinen/großen Scheine reicht es eigentlich, wenn du bis zur Vergasung Klausuren löst im jeweiligen Rechtsgebiet.
    Im Examen sieht das dann wahrscheinlich anders aus, aber da kann ich dir noch keinen Erfahrungsbericht liefern :biggrin: :mrgreen:

    Ich lerne aber auch am besten durch Anwendung, also Klausuren/Falllösung.
     
  19. #18 ChefkocH, 13.09.2008
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    Wäre schön gewesen wenn mir das jemand am Anfang des Studiums gesagt hätte, dann könnte ich mir jetzt ein zusätzliches Sem. ersparen :-( . Aber naja, jetzt weiß ichs besser und bin zuversichtlich was die nächsten Semester angeht.
     
  20. AdMan

    Hi
    guck dir mal die passende Kategorie an.

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  21. #19 no_pain_no_gain, 14.09.2008
    no_pain_no_gain

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    Bei Jura brauchst eh nicht mit Aktionen á la "ich zieh das mal schnell durch" rechnen.
    Zumal die Schwerpunktregelung das Studium effektiv noch einmal verlängert.
    :boese:
    Lieber ein Semester länger als im Examen durchrasseln!
     
  22. #20 Reblaus, 15.09.2008
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    Meine Erfahrung dazu:
    Ich war verheiratet, eine Tochter, schon 30 Jahre alt, bekam kein Bafög, nach der VOS (zwei Jahre Voillzeit) war das Ersparte aufgebraucht und mußte daher oft bis 21 Uhr und Sa/So arbeiten. Da wir im Ing.-Studium jeden Tag auch Nachmittagsvorlesungen hatten, war die Zeit zum Lernen sehr beschränkt.

    Aus der Not habe ich für mich eine sehr effektive Lernform gefunden.
    Folgende Punkte waren für mich wichtig:
    - Je Stoffinhalt nicht über 30 Minuten gehen.
    - Quer lesen, wenn möglich (Schnelllesekurs erforderlich)
    - Zeit kontrollieren (z. B. pro DIN A4 Seite z. B. 3 Minuten)
    - (dadurch) Konzentration ständig hoch halten (keine Musik, Telefon)
    - Keine Lösungen suchen, Unverstandenes akzeptieren
    - Lernstoff direkt vor dem Einschlafen pauken.
    - Denselben Stoff am Morgen in gleicher Art wiederholen.

    Erklärungen dazu: Habe ich 1 Stunde Zeit zum Lernen und bin müde,
    so ist ein halbstündiger Spaziergang an der frischen Luft mit Atemübungen und anschließenden halbstündigen Lernen effektiver als eine Stunde lernen mit beschränkten Ressourcen.
    Ich hatte das Glück, daß ich schon auf der Meisterschule auf das Schnelllesen aufmerksam gemacht wurde und das dann praktizierte.
    Dieses Querlesen i. V. mit zeitlicher- und autogene Selbst-Kontrolle führt zu einer Konzentrationstiefe, die sehr lerneffektiv ist und dazu führt, daß man Umgebungsstörungen nicht mehr wahrnimmt.
    Da keine Wahrnehmungen zwischen Lernen und Schlafen lagen, träumte ich vom Lernstoff. Unverstandenes klärte sich zu großen Teilen.
    Ich habe im Traum Formeln angewendet und stöchiometrische Berechnungen angestellt.
    Beim nächsten oder übernächsten Lernen ist der Großteil verstenden.
    Man kann dann das Unverstandene herausfiltern und separat lernen.
    2 - 3 Wiederholungen sollten meist reichen, dann 2 mal im Wochenabstand
    Wenn man dies auch im Monatsabstand macht, sitzt das bombenfest im Langzeitgedächtnis.

    Ich hatte gute Vergleiche. Ein Freundeskreis setzte an 2 Tagen je 4 Stunden ein, ich morgens/abends je 1/2 Stunde, also gesamt 2 Stunden.
    Und hatte bessere Ergebnisse.

    Diese für mich in der Not selbst erfundenen Erfahrungen sind heute Grundlage aller modernen Lernformen. Aber die gab es damals nicht.

    Noch etws Grundsätzliches: Ein Schnelllesekurs (auch im Selbststudium wie bei mir durch entsprechende Literatur) ist auch für das weitere Berufsleben (fast) unersetzlich. Ich habe alle von unserem Amt abbonierten Fachzeitschriften morgens überflogen und war meist besser informiert als meine Kollegen.
    Meine Meinung, weil hier immer nach Effektivität gefragt wird.
     
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