Inline-Skating

Das Inline-Skating stellt die perfekte Fusion von gelenkschonendem Herz-Kreislauf-Training und einer großen Portion Fahrspaß dar. Mittlerweile sind schon Millionen von Deutschen auf Skates unterwegs, um körperliche Fitness, Ausdauer und seelische Ausgeglichenheit zu stärken. Um den Rollenspaß aufrechtzuerhalten, sind die richtige Ausrüstung, Technik und Ernährung von großer Bedeutung. Werden diese Dinge beachtet, ist die optimale Vorbereitung garantiert und dem Rollvergnügen steht nichts mehr im Wege.

Skating © Luftbildfotograf - Fotolia.com

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Das wird beim Skaten trainiert

Zu den positiven Auswirkungen des Inline-Skatings zählen die Verbesserung von Ausdauer, Kraft, Koordination und Gleichgewichtsgefühl. Hauptsächlich werden bei dieser Sportart die Beinmuskeln trainiert. Das Anziehen und Abstoßen der Beine, welches insbesondere die Oberschenkeladduktoren reizt, stellt die typische Laufbewegung beim Skaten dar. Für eine stabile Position des Oberkörpers sorgen die Gesäß- und Rückenmuskulatur. Ein großer Vorteil des Inline-Skatings ist, dass Gelenke und Bänder trotzdem geschont werden. Neben der Stärkung verschiedener Muskelgruppen erzeugt das Skaten auch eine Verbesserung des Herz-Kreislauf-Systems.

Ähnlich wie beim Schlittschuhlaufen funktioniert der typische Bewegungsablauf dabei hauptsächlich durch schwungvolles, wechselseitiges Gleiten der Füße. Solang dabei die Strecke eben und frei von Hindernissen ist, ist das in der Regel auch leicht auszuführen. Kommt es allerdings zu Anomalien, ist das Bremsen enorm wichtig. Und für die richtige Bremstechnik benötigt man etwas Zeit. Anfängern ist dementsprechend zu empfehlen, einen Kurs zu besuchen, um etwaigen Frustrationen und Verletzungen vorzubeugen.

Um Trainingserfolge zu erzielen, ist auch die richtige Ernährung bedeutsam. Dabei ist vor allem auf eine ausgewogene und abwechslungsreiche Mischkost zu achten. Die Ernährungspyramide kann dabei als Orientierungshilfe dienen. Wichtig ist auch, dass unmittelbar vor dem Sport nicht viel gegessen wird, um die Sauerstoffzufuhr der Muskeln nicht einzuschränken.

Um allerdings überhaupt richtig anfangen zu können, ist das passende Equipment vonnöten.

Die Kosten für’s Inline-Skaten

Als Erstes benötigt man natürlich die richtigen Skates. Einsteiger werden mit Anfängermodellen für ungefähr 50€ schon vollkommen zufrieden sein, während Fortgeschrittene gut und gern mehrere Hundert Euro zahlen werden. Ein weiteres Muss zur Vermeidung starker Verletzungen ist die Schutzausrüstung. Angefangen beim Helm über die Handgelenk-Schoner bis hin zu den Protektoren an Ellenbogen und Knien legt man gern noch einmal über 100€ auf den Tisch.
Möchte man zusätzlich noch einen Kurs besuchen, entstehen weitere Kosten.

Typische Verletzungen beim Skaten

Die meisten Inline-Skater sind Autodidakten und verzichten auf professionelle Kurse. Was daraus folgt, ist ein erhebliches Verletzungsrisiko aufgrund nur mangelhaft beherrschter Brems- und Fahrtechniken. Wird dann noch zusätzlich das Tragen von Schutzausrüstung missachtet, sind schwere Unfälle oftmals die Folge. In Unfallstatistiken befindet sich das Inline-Skating deswegen oftmals in den oberen Bereichen der verletzungsreichsten Sportarten.
Dabei werden neben leichten Verletzungen, wie Prellungen und Abschürfungen an Bein, Knie oder Gesäß auch gravierendere Frakturen an Bein, Unterarm, Mittelhand oder Ellenbogen aufgeführt. Auch Gehirnerschütterungen sind keine Seltenheit.
Um das Verletzungsrisiko zu minimieren, sind demzufolge eine funktionierende, komplette Ausrüstung und die Beherrschung der richtigen Brems-, Fall- und Fahrtechnik unabdingbar notwendig.

Beachtet man all diese Faktoren, steht dem Vergnügen auf den Rollen nichts mehr im Wege.

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