Gezielter Muskelaufbau bei Muskelerkrankung

Dieses Thema im Forum "Fitness & Bodybuilding Allgemein" wurde erstellt von Cole1, 17.06.2014.

  1. Cole1

    Cole1 Newbie

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    Hallo Zusammen,

    ich bin neu hier und habe ein paar Fragen. Ich weiß ihr seid keine Mediziner, aber ich hoffe vielleicht ein paar hilfreiche Tipps von den Profis zu bekommen :-)

    Erstmal zu meiner Person und meinem Anliegen:
    Ich bin 28 J. und sitze aufgrund einer Muskelschwäche im Rollstuhl. Die Schwäche kommt daher, dass das Signal vom Rückenmark in den Muskel nicht richtig ankommt. Die Muskeln ansich sind allerdings gesund und ich kann sie auch gezielt anspannen.
    Theoretisch müssten sie sich also auch aufbauen lassen und deshalb hatte ich den Test gemacht und zwei Jahre neben der Physio, 4-5 mal wöchentlich je ca. 2 Stunden Zuhause trainiert.
    Das sah in etwa so aus:
    Hanteln (eben leichte Gewichte), Bänder, Boxübungen (à la Billy Blanks), Koordination, Gleichgewichtsübungen usw.
    Bei den Übungen habe ich nicht gezählt, sondern bin immer an die Grenze gegangen, bis ich eben nicht mehr konnte. Danach war ich meistens zwar ziemlich k.o., aber hab mich trotzdem ganz gut gefühlt.

    Allerdings muss ich sagen, dass sich in der ganzen Zeit leider keine wirkliche Verbesserung gezeigt hat...und ich frage mich, ob ich vielleicht falsch trainiert habe!?

    Habt ihr vielleicht Tipps oder Ratschläge was ich anders oder besser machen könnte?

    Bin gespannt auf eure Antworten,

    viele Grüße
     
  2. AdMan

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  3. #2 mario89, 19.06.2014
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    Also ob und wie sich die Muskeln in deiner Situation aufbauen lassen kann ich dir nicht sagen. Was sagt der Arzt dazu??

    Wenn du trainierst, solltest du aber trotzdem auf die Wiederholungen achten. Sinnlose WDH im Bereich weit über 12 bringen dich nicht wirklich weiter. Also Übungen und Gewichte so wählen, dass du 3x12 Wiederholungen schaffst. Um aufzubauen braucht man auch nicht in jeder TE und jedem Satz bis zum absoluten Maximum gehen (Muskelversagen), es reicht auch, wenn man im dritten Satz der Übung kurz davor ist ;-) Brauchst auch keine 5x in der Woche trainieren... 2-3x reicht aus.
     
  4. #3 Bavaria, 19.06.2014
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    Frag nen Mediziner bzw. Physiotherapeuten.

    Das ist mir ehrlich gesagt n bisschen zu heikel Tipps zu geben die dir nach evtl schaden
     
  5. Cole1

    Cole1 Newbie

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    Hey,

    @Mario89
    Ersteinmal vielen Dank für die Tipps!
    Da die Ärzte immer nur von Erfahrungswerten ausgehen, wurde mir gesagt, dass es bisher noch keinen Fall gab, der mit dieser Erkrankung durch Training beispielsweise wieder das Laufen erlernen konnte.
    Allerdings ist es in der Regel so, dass diem meisten Betroffenen sich mehr oder weniger mit ihrer Situation abfinden und außer der verordneten Physio nicht weiter trainieren...
    Ein Arzt meinte einmal zu mir, wenn ich wie ein Spitzensportler, mindestens sechs Stunden täglich ganz gezielt und richtig trainieren würde, könnte man theoretisch trotz dieser Krankheit auf die Beine kommen - allerdings schafft man das als "normal arbeitender Mensch" leider kaum... zudem bräuchte es ja sicherlich einen gut strukturierten Trainingsplan durch einen Personal Trainer o.ä.

    Ich dachte einfach, dass diese begrenzte Anzahl von Wiederholungen vielleicht zu wenig herausfordernd für den Körper ist...
    Wieviele Stunden am Tag sollte man da am besten trainieren?
    Kann es passieren, dass man durch zu viel Sport das Gegenteil bewirkt und die Muskeln abbauen?

    @Bavaria
    Glaub mir, das habe ich bereits... Es heißt immer ich soll so machen, wie es mir gut tut, mehr Informationen bekomme ich nicht von den Spezialisten.
    Es geht mir einfach darum, zu erfahren wie der Muskelaufbau normalerweise gefördert wird. Ich denke nicht dass mir Sport schaden könnte, denn ich kann meinen Körper ja auch einschätzen.
    Deshalb sind diese Aussagen leider nicht sehr hilfreich... man braucht mich nicht in Watte zu packen, weil ich ein paar Muskeln weniger habe als es normal ist. Ich will nur eben "richtig" trainieren.

    Viele Grüße
     
  6. #5 Bavaria, 22.06.2014
    Bavaria

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    So hab ich das nicht gemeint.
    Ich meinte eher das man ohne fachwissen nicht beurteilen kann on spezielle Maßnahmen nötig sind bzw spezielle sachen vermieden werden sollten.

    Aber meiner Meinung nach würde ich gerade in deinem Fall eher mit weniger wiederholungen arbeiten und dafür lieber ein bisschen mehr gewicht nehmen, um eben einen Kraftzuwachs verzeichnen zu können.
    Bei der Frage wie oft stellt sich schon die erste Frage: Beeinträchtigt deine Erkrankung auch die Regeneration eines Muskels??
     
  7. Cole1

    Cole1 Newbie

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    Nein, die Regeneration des Muskels ist meines Wissens nicht beeinträchtigt. Denn die Muskeln ansich sind gesund. Sie bekommen nur zu wenig Impulse der Nerven aus dem Rückenmark, was eine Atrophie zur Folge hat. (Spinale Muskelatrophie Typ III, falls es interessiert)
    Ich muss dazu sagen, dass ich seltsamerweise generell kaum Muskelkater habe...womit das zusammenhängt weiß ich leider nicht.

    Wie sieht es denn mit Ausdauertraining aus? Bringt das nicht so viel für den Muskelaufbau?
     
  8. AdMan

    Hi
    guck dir mal die passende Kategorie an.

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  9. #7 DerWilleInDir, 03.07.2014
    DerWilleInDir

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    Ausdauer Training ist nicht so sinnvoll für den Muskelaufbau, mach am besten 3 mal die Woche für 1,5h stunden sport. Am besten nicht länger. Mach 8-12 Wiederholungen und erhöhe das gewicht in jedem Satz ein bisschen. Ernähre dich gut und der Rest sollte von alleine kommen. Mehr kann ich dir auch nicht sagen :)
     
  10. #8 tazuro94, 04.07.2014
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    Dachte immer Ausdauertraining wäre auch Sport. :bash:
    Ausdauertraining ist primär Gesundheitssport und nicht Kraftsport im eigentlichen Sinne. Natürlich wachsen die Muskeln auch da, jedenfalls bis zu einem gewissen Zeitpunkt, aber man zielt nicht auf einen Kraftzuwachs oder auf Hypertrophie ab sondern lediglich auf die gesunde Stimulierung der Muskeln!
     
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Gezielter Muskelaufbau bei Muskelerkrankung

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