Sauna

Immer mehr Menschen begegnen dem Alltagsstress mit Frustration, die sich nicht nur psychisch manifestiert, sondern auch zum Teil körperliche Beschwerden verursachen kann. Eine Sauna, ob in der privaten oder öffentlichen Nutzung, kann diesen Beschwerden entgegenwirken. Als Inbegriff der modernen Wellness – Kultur finden immer mehr Menschen aller Altersgruppen Gefallen an den wohltuenden Wirkungen einer Sauna. Zudem kann sie nicht nur psychischen Belastungen entgegenwirken, auch körperliche Beschwerden wie Verspannungen können durch die Sauna kuriert werden. Zusätzlich hat die Sauna einen positiven Einfluss auf das Herz- und Kreislaufsystem sowie die körpereigenen Abwehrkräfte.

Sauna © Reicher - Fotolia.com

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Saunaarten

Finnische Sauna:

Die klassische und bekannteste Saunaform ist die Finnische Sauna. Sie besteht zumeist aus einem stabilen Holzbau, welches oftmals in einem Gartenbereich als Haus oder Block hergerichtet ist. Eine extrem trockene Luft sowie Temperaturen um die 80° Grad bringen einen buchstäblich zum Schwitzen. Beheizt wird diese Saunaform durch einen klassischen Holz- oder Elektroofen. Die sich darauf befindenden Steine werden für einen Aufguss genutzt. In dieser Sauna ist eine gute Be- und Entlüftung von äußerster Wichtigkeit.
In dieser Saunaform steigt die Körpertemperatur auf bis zu 40° Grad, weswegen der Aufenthalt auf zehn Minuten beschränkt werden sollte. Die hohe Körpertemperatur sorgt für einen zunehmenden Abbau von Schadstoffen im Körper. Eine mehrmalige Nutzung in kleinen Zeitabständen ist daher üblich.

Dampfbad:

Das Dampfbad erfreut sich zunehmender Beliebtheit in Europa und wurde bereits von den Römern zur Erholung und Genesung erprobt. In dem Dampfbad wird eine Luftfeuchtigkeit von fast 100 % und Temperaturen von ungefähr 50° Grad erreicht. Das Dampfbad sollte mehrmals wöchentlich genutzt werden und erhöht den Stoffwechsel. Zudem empfiehlt sich die Anwendung bei Krankheiten wie Erkältungen.

Infrarotkabine:

Das Besondere an der Infrarotkabine ist die Strahlungswärme, welche direkt und nicht über die Raumluft auf den Körper einwirkt. Je besser das Infrarotspektrum, desto intensiver ist auch die Wärmezufuhr. Diese Saunaform eignet sich vor allem für Menschen mit Kreislaufproblemen.

Saunatechnik

Jede Sauna benötigt vor allem eine elektrische Leitung, einen Fußboden, welcher leicht zu pflegen ist und eine Zufuhr- und Abfuhrmöglichkeit für das Wasser, insbesondere bei Dampfbädern.

Steuerung:

Die Steuerungselektronik ist wichtig für die Regulierung von Temperatur, Luftfeuchtigkeit, Zeit, Klima und Lichtlevel. Sie sollte im Verlauf eines Jahres gerade bei häufiger Nutzung von einem Fachmann geprüft werden.

Heiztechnik:

Die Heiztechnik bietet mittlerweile viele verschiedene Möglichkeiten und unterscheidet sich vor allem durch die Saunaform. Infrarotkabinen werden häufig mit Flächenstrahlern beheizt. Ansonsten ist der Saunaofen der Mittelpunkt der Wärmeerzeugung. Heutzutage wird zumeist ein Elektroofen benutzt. Eine klassische Sauna wird auf die Beheizung durch einen Holzofen mittels Öl oder Gas zurückgreifen.

Klima:

Gerade die Be- und Entlüftung in einer Sauna ist durch die hohe Luftfeuchtigkeit und Schweißabsonderungen von enormer Wichtigkeit. Der Sauerstoff sollte etwa fünf Mal innerhalb einer Stunde komplett ausgewechselt werden.

Beleuchtung:

Bei der Beleuchtung sind viele Variationen wie Deckenbeleuchtung oder Wandbeleuchtung möglich. Die Leuchtstrahler müssen vor allen feuchtigkeits- und hitzebeständig sein. Auch Beleuchtung mit zusätzlichen Effekten wie das Muster eines Sternenhimmels findet oftmals Gefallen.

Eine Sauna ist ein ideales Mittel für die körperliche und seelische Entspannung. Bei genügend Platz und hohem Interesse kann auch ein eigener Bausatz für die Sauna im eigenem Heim erworben werden. Die Kosten bewegen sich hierbei in einer Spanne von 1000 € bis 5000 € .

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